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Linz Linien History

Die Geschichte der Linzer Straßenbahn


Alles begann im Jahre 1880. In diesem Jahr eröffnete Linz ihre erste Pferdeeisenbahn. Diese verband das südliche Stadtgebiet mit dem Westbahnhof der Kaiserin-Elisabeth-Bahn und in nördliche Richtung über die Donaubrücke mit der ehemaligen Marktgemeinde Urfahr. Hier baute man die Remise, in der Nähe der heutigen Umkehrschleife Sonnensteinstraße.

Errichtung der Pferdeeisenbahn


Man errichtete die Pferdeeisenbahn in der seltsamen Spurweite von 900 mm, nur Lissabon benutzt auch noch heute diese Spurweite. Mit dem Bau der Pferdeeisenbahn begann man, nach der Konzessionserteilung durch das k.k. Handelsministerium vom 12. März 1880, am 11. Mai. Die Inbetriebnahme fand bereits am 1. Juli 1880 statt. Diese Linie wurde wenige Tage später, am 11. Juli 1880, bis zum Staatsbahnhof verlängert. Somit hatte die Pferdeeisenbahn einen Linienlänge von 2,96 km. Zu dieser Zeit war der Betrieb im Besitz von 14 Pferdebahnwagen. Am 14. April 1895 nahm man den Pferdebahnbetrieb zum Mühlkreisbahnhof auf (Verlängerung um 300 m von der Rudolfstraße). Ab dann existierten zwei Linien:

weiße Scheibe: Staatsbahnhof - Mühlkreisbahnhof
rote Scheibe: Staatsbahnhof - Rudolfstraße

1895 wurden eine Million Fahrgäste mit der Pferdeeisenbahn befördert.

Eröffnung der Elektrischen

Am 31. Juli 1897 wurde die elektrische Straßenbahn auf einer Gleislänge von 3,15 km und einer Fahrdrahtspannung von 55o Volt eröffnet. Die Höchstgeschwindigkeit dieser Wagen war mit gerade mal 18 km/h festgesetzt. Im ersten Betriebsjahr der Elektrischen benutzten 1,5 Mio. Fahrgäste die Straßenbahn.
Da sich die Stadtentwicklung auf den südlichen Stadtbereich richtete, baute man die Straßenbahn von der Landstraße - Blumauerplatz - Wiener Reichsstraße bis nach Kleinmünchen. Eröffnet wurde diese Strecke am 19. Dezember 1902. Man bezeichnete diese Linie als "elektrische Kleinbahn". Hiermit betrug die Streckenlänge nun 5,88 km. Auch die Geschwindigkeit nahm zu. Auf freier Strecke konnten die Wagen 25 km/h fahren.

Querlinie M

Am 22. November 1914 eröffnete man die Querlinie M. Diese kreuzte die Mozartkreuzung und verband das Wohngebiet am Fuße des Bauernbergs und die Krankenhäuser mit der Stadtmitte.

1919 führte man die Linienbezeichnung ein:

SL B: Bahnhof
SL E: Ebelsberg
SL M: Mozartkreuzung
SL V: Versorgungshaus (heute VOEST)

Der Erste Weltkrieg

Im Ersten Weltkrieg stiegen die Fahrgastzahlen rapide an. So benutzt im Jahr 1915 7,5 Mio. Fahrgäste die Straßenbahn. 114 Frauen wurden für den Straßenbahnbetrieb eingestellt und ersetzten hiermit das männliche Personal, das vom Militär eingezogen wurde. Am Ende des Ersten Weltkrieges nahm die Anzahl der beförderten Fahrgäste noch einmal zu und betrug 1918, 17,5 Mio.

Ende 1919 verlängerte man die Straßenbahnlinie M Richtung Osten, um die aufgelassenen Kasernen, die in Wohnungen umgebaut wurden, besser zu erreichen, bis zur Garnisonstraße.

Wirtschaftskrise

Auch die Linzer Straßenbahn spürte ordentlich was von der Wirtschaftskrise. So fuhren noch um 1920 etwa 12,5 Mio. mit der Straßenbahn, so benutzten im den Jahren von 1933 bis 1937 nur noch 7 Mio. die Tram.

Die TEG

Am 5. Juni 1923 wurde die Unternehmung TEG, so hieß die Linzer Straßenbahn vorher, in "Elektrizitäts- und Straßenbahn-Gesellschaft Linz" (ESG) umbenannt. Heute heißt das Unternehmen, aufgrund einer Zusammenschließung zweier Unternehmen (ESG + SBL) Linz AG. Bus und Straßenbahn bezeichnen sich heute als Linz AG Linien.

Ab dem 17. März gab es folgende Linienbezeichnungen:

SL B: Bergbahnhof Urfahr - Bundesbahnhof Linz
SL E: Bergbahnhof Urfahr - Ebelsberg
SL H: Blumauerstraße - Herz-Jesu-Kirche (Pendelverkehr)
SL M: Waldeggstraße - Weißenwolffstraße

Straßenbahn nach Ebelsberg

Am 30. Juni 1929 wurde der Straßenbahnbetrieb bis nach Ebelsberg aufgenommen, um eine Verbindung zur Florianerbahn herzustellen. Diese Linie war erst nach dem Neubau der Traunbrücke möglich.

Die Straßenbahnlinie M wurde westlich bis zur Weingartshofstraße verlängert. Von hier aus mussten die Fahrgäste noch 200 m bis zum Hauptbahnhof gehen. Diese Linie wurde mit 29. Oktober 1932 eröffnet.

Umgehungsstrecke Friedhofstraße

Seit 1917 bestand die Umgehungsstrecke über die Friedhofstraße mit der Unterführung der Eisenbahn im Bereich Humboldtstraße. 1936 begann mit dem Bau einer großzügig abgelegten Straßenbahnunterführung über die Wiener Straße. Dies sparte Fahrzeit. Am 12. November 1937 wurde dieser Teilabschnitt in Betrieb genommen und die Fahrzeit bis nach Ebelsber, reduzierte sich um fünf Minuten.

Ab 1. Juli 1938

Galt die Straßenverkehrsordnung. Früher fuhren die Bahne im Linksverkehr aber aufgrund der BOStrab durfte nur noch im Rechtsverkehr gefahren werden.

Am 16. Juni 1928 nahm die ESG zwie Autobuslinien in Betrieb:

Volksgarten - Goethestraße - Franckstraße - Personalhäuser der BBÖ (heute ÖBB)
Donaulände - Schiffswerft - St. Margarethen
1929 hatte man bereits eine Betriebslänge von 24 km mit den zusätzlich eröffneten Autobuslinien:

Hinsenkampplatz - Steg - Katzbach
Volksgarten - Gaumberg
Taubenmarkt - Freinberg
Hinsenkampplatz - Jäger im Tal
1930 eröffnete man die Autobuslinie Gaumber - Hart, 1931 wurde diese Linie verlängert bis nach Doppl. Mit den Autobuslinien erreichte man zwar nicht viel Gewinn, aber man erweiterte den Busbetrieb trotzdem, da sie als Zubringer für die Straßenbahn angesehen wurden.
Ende 1931 betrug die Betriebslänge der Autobuslinien 32,1 km.

Mitte der Dreißiger Jahre sanken die Fahrgastzahlen der Autobuslinien, sodass man gezwungen war, einige Linien einzustellen.

Ausflugsbusse der ESG

1935 baute die ESG zwei Busse für den Ausflugsverkehr um. In den folgenden Jahren wurden neue Fahrzeuge für den Ausflugsverkehr beschafft, da dieses Angebot von der Bevölkerung gut angenommen wurde.

Der Zweite Weltkrieg

Im Zwieten Weltkrieg wurden 3 km Schienen, 19 km Straßenbahnfahrleitungund 11 km Obusleitung beschädigt. Man eröffnete in der Kriegszeit den Obusbetrieb. Ende des Weltkriege war ein Drittel der Fahrzeuge der Straßenbahn sowie sämtliche Obusse und Autobusse fahruntauglich.
Der Wiederaufbau ging zügig voran und bereits Ende 1945 wurde ein Teil des Liniennetzes mit den wichtigsten Straßenabhn-, Obus- und Autobuslinien wieder in Betrieb genommen. Man beschaffte sich neue Fahrzeuge, errrichtete eine neue Remis in Kleinmünchen.
1944 benutzten 37 Mio. Menschen die Straßenbahn. Die hohe Fahrgastanzahl sank bereits Ende der fünfziger Jahre auf 27 Mio. In den Jahren von 1945 bis 1955 war Linz geteilt. Hier musst man über die Niebelungenbrücke durch die Grenzkontorllen. Wollte man von Urfahr nach Linz zu seinem Arbeitsplatz, so musste man die Garnitur verlassen und die Grenzkontrolle passieren. Von hier aus fuhr man mit einer weiteren Straßenbahn zur nächsten Kontrolle. Man musste wieder aussteigen und wieder auf die nächste Straßenbahn warten. Dies machten sich 12. ooo Urfahraner täglich mit.

Die verkürzte Linie E

Der Betrieb der Linie E wurde wegen der Kontrolle verkürzt geführt. Sie fuhr erst ab dem Blumauerplatz bis nach Ebelsberg. Diese Linienführung hob man später wieder auf. Ab 19533 wurden die Kontorllen aufgehoben.
Im Jahre 1950 begann man mit dem Ausbau der Remise Kleinmünchen. In Betrieb ging die gesamte Anlage am 31. Mai 1952.

In Linz eröffnete man den Obusbetrieb 1944.
Obuslinie 10 nach St. Martin

Die Stadt Linz entwickelte sich in Richtung Südwest. Am Bindermichl, am Spallerhof, in der Neuen Heimat und in St. Martin entstanden neue Siedlungen. Am 15. Mai 1944 wurde die Obuslinie mit 10 Obussen in Betrieb genommen. Die Reisegeschwindigkeit auf dieser Linie betrug 20 km/h. Täglich nutzten 10.000 Fahrgäste diese Linie mit einer Linienlänge von 8,32 km. Später wurde die Linie umbezeichnete als Linie 01. Umkehrschleifen gabe es in der Neuen Heimat und am Spallerhof. Bis heute existiert diese Linie, da sie sich sehr gut bewährt hat. Heute bedienen dieses Gebiet die Obuslinien 41 und 43.

Obuslinie 20 Garnisonstr. - Froschberg


Da auch am Froschberg große Wohnsiedlungen entstanden, errichtete man eine Obuslinie. Das erste Teilstück der Obuslinie 20 wurde am 1. Juli 1949 in Betrieb genommen. Die Streckenlänge von der Stieglbauernstraße bis Froschberg war 4,10 km lang und wurde am 29. September 1949 eröffnet. Eine Umkehrschleife befand sich im Bereich Volksgarten. So konnten verkürzte Linienführungen durchgeführt werden (Stieglbauernstr.-Volksgarten). Später änderte man die Linienbezeichnung und die Obuslinie 20 hieß 02.

Am 1. Mai 1959 errichtete man eine Zweiglinie von der Salzburgerstraße bis Neupeint. Die Obusse fuhren vom Hessenplatz abwechselnd nach Neupeint oder St. Martin.

Das Autobusliniennetz im Jahre 1946:
AL 1: Blumau - Franckstraße - Personalhäuser (2,5 km)
AL 2: Donaulände - St. Margarethen (2,3 km)
AL2a: Pfarrplatz - Schiffswerft (2,4 km)
AL 3: Hinsenkampplatz - Steg - St. Magdalena (3,8 km)
AL3a: Hinsenkampplatz-Steg-Katzbach (5,2 km)
AL 4: Blumau - Gaumberg (3,1 km)
AL 5: Neue Welt - Wegscheid (2,5 km)
AL 6: Taubenmarkt - Kürnbergerweg (2,2 km)
AL 7: Hinsenkampplatz - Harbachsiedlung - Gründberg (3,4 km)
AL7a: Hinsenkampplatz - Gründberg - Jäger im Tal (5,2 km)

Am 1. Dezember nahm man die Autobuslinie zum Auhof wieder in Betrieb, die seit Kriegsende eingestellt wurde. 1956 war die ESG im Besitz von 58 Autobussen.
Die Straßenbahnlinie E wurde in Teilabschnitte der zweigleisige Betrieb eingeführt:
1961: Remise Kleinmünchen - VÖEST - Scharlinz
1963: VÖEST - Traunbrücke
1964: Wahringerstr. - Remise Kleinmünchen
1966: Scharlinz - Wahringerstr.

Am 3. März 1969 wurde die Straßenbahnlinie M auf Busbetrieb umgestellt und somit ein direkter Anschluß zum Hauptbahnhof hergestellt. Die Umkehrschleife Sonnensteinstraße wurde am 22. Dezember 1969 in Betrieb genommen. Diese Schleife benutzten die Straßenbahnlinien E und V und baten somit eine direkte Umsteigemöglichkeit auf die Autobuslinien (AL) 3 und 7 an.
Die ersten Gelenktriebwagen wurden in Linz in Dienst gestellt am 27. August 1970. Dies waren die Wagen 61 und 81.

Die Straßenbahnlinien wurden noch etwas abgeändert.

SL E: Sonnensteinstraße - Kleinmünchen - Spinnereistraße (7,4 km) Anschluß an den Pendeltriebwagen: Kleinmünchen - Spinnereistraße - Ebelsberg (1 km)
SL K: HVZ: Sonnensteinstraße - Kleinmünchen - Spinnereistraße - Ebelsberg (1 km) nicht bis nach Ebelsberg.
SL V: Sonnensteinstraße - Neue Welt/VÖEST (5,2 km)
SL B: Remise Urfahr - Hauptbahnhof (3,2 km)

Am 7. Juli 1974 stellte die Linzer Straßenbahn auf schaffnerlosen Betrieb um. Am 10. September 1974 führte die ESG Liniennummern ein:


SL alte SL Fahrzeuge Linienführung
1 E
Gelenktriebwagen, teilweise Zweiachser
wie alte SL E
2 - Zweiachser div. Kurzführungen der SL 1
3 B
Zweiachser wie alte SL B


In den sechziger und siebziger Jahren entwickelte sich Linz in den nördlichen Stadtteil. 1974 begannen die Bauarbeiten an der Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 bis Auhof (Universität), die dann eine weitere Streckenlänge von 5,6 km aufweist. Die Reisegeschwindigkeit liegt bei 21 km/h bei einem Haltestellenabstand von 467 Metern. Am 9. Dezember 1977 wurde die neue Strecke feierlich Eröffnet.
Da die Wiener Straße zwischen Bulgariplatz und Neue Welt als mehrspurige Einbahn gen Zentrum ausgebaut wurde, errichtete die ESG die Straßenbahngleise in Seitenlage, auf einem eigenen Bahnkörper, der mit Rasen bedeckt wurde. Die Bauarbeiten dauerten von 1976 bis 1981.

Mit 2. September 1974, wurden wie bei der Straßenbahn, auch bei den Obussen Liniennummern eingeführt:


Obuslinie alte Nr. Linienführung
41 O 1 Hessenplatz - Neupeint
42 O 1 Hessenplatz - St. Martin
43 O 1 Hessenplatz - Stadtfriedhof
45 O 2 Stielgbauernstraße - Froschberg


1965 errichtete man die Autobuslinie 12 (Neue Heimat - Kleinmünchen) und 13 ( Garnisonstraße - Industriegelände). Am 6. Juli 1966 wurde von der ESG der heutige Autobusbetriebshof an der Westbahnstraße in Betrieb genommen. Die Errichtung von neuen Buslinien, wie 1971 die Autobuslinie 8 (heute AL 25) nach Oed verlängert wurde und im Berufsverkehr sogar ins VÖEST-Gelände fuhr. 1975 verlängerte man die Linie 19 (Froschberg - Leonding) über das Harte Plateau bis zum Obushof St. Martin und die Autobuslinie 14 wurde von Haag bis Meixnerkreuzung ausgebaut. 1976 kam es zu einer Verdichtung der Linie 18, da die VÖEST ihren Werksbus einstellte. Auch wurden im selben Jahr die Linie 15 bis zum Plus Kaufhaus nach Wagram errichtet, die Linie 22 von der Prinz-Eugen-Straße zur Dinghoferstraße, die Autobuslinie 11 von der Hillerstraße bis zum Falterweg und die Linie 12 vom Hausschildweg/Zöhrdorferfeld bis zum Maxi-Markt verlängert.

1977 wurde der Autobusbetrieb, aufgrund der neuen Straßenbahnlinie 1 neu geordnet. So verkehrte ab 9. Dezmeber 1977 die Linie 30 nach St. Magdalena, die Linie 37 nach Gründberg und die Autobuslinie 31 wurde vom Auhof bis zur Altenberger Straße verkürzt. Auch die Autobuslinie 25 verkürzt man von Gründberg nach Karlhof und verlängert sie aber dann ins Werksgelände der VÖEST und weiter bis zur Wiener Straße, wo eine direkte Umsteigemöglichkeit zur Straßenbahnlinie 1 entstand.

Die erste Schnellbuslinie

Die erste Schnellbuslinie erhielt Linz am 7. Jänner 1976. Die Linie 70 von St. Martin - Neue Heimat - über die Autobahn - Schillerplatz. Diese verkehrte nur in der morgendlichen Hauptverkehrszeit.
1979 erreichtete man eine weitere Schnellbuslinie, Linie 71 vom Zöhrdorferfeld - Schillerplatz, da sich die erste Schnellbuslinie sehr gut bewährt hatte.

Die ESG beförderte im Jahr 1980 noch 28 Mio. Fahrgäste, so waren es bereits im Jahr 1995 38 Mio. die Bus und Straßenbahn in Linz benutzten.


Verlängerung SL 1

Aufgrund der Stadtentwicklung Richtung Süden, entstand der neue Stadtteil Auwiesen. Deshalb fand es die ESG als notwendig, dieses Wohngebiet mit der Straßenbahnlinie 1 zu erfassen. Die Bauart dieses Abschnittes war ähnlich dem, der Erweiterung bis zum Auhof. Auch auf dieser 1,5 km langen Strecke können die Garnituren, trotz des minimalen Haltestellenabstandes von nur 294 Metern, eine Reisegeschwindigkeit von 21 km/h erreichen. Feierlich wurd dieser Abschnitt der Öffentlichkeit, am 24. Juni 1985 übergeben. Mit Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie bis Auwiesen, wurde die Umkehrschleife Spinnereistraße abgetragen.

LIBE

Das Linzer Beschleunigungsprogramm (LIBE) wurde eingeführt, da der Individualverkehr immer mehr zunahm und es zunehmend zu Verspätungen kam. Das Ziel der LIBE war es, die Steigerung der Pünktlichkeit bei Bus und Straßenbahn und die Entwicklung einer aktuellen Fahrgastinformation.

Wichtige Komponenten der LIBE sind:

Vorrang des öffentlichen Verkehrs bei den geregelten Kreuzungen. Dadurch erhöhte sich die Reisegeschwindigkeit (1992: 18,1 km/h; 1995: 20,8 km/h)
Errichtung von Busspuren, Abgrenzung von Geleisen, Linksabbiegeverbote wie z.B.: Unionkreuzung (Vorteil: Straßenbahnverkehr kann flüssiger gestaltet werden)
Einsatz von Rechnergesteuerten Betriebsleitsystemen.
Dynamische Fahrgastinformation an den stärker frequentierten Haltestellen (heute bei fast jeder Haltestelle auffindbar)
1980 beschloss man die Obusremise in St. Martin aufzulösen und in die Busremise bei der Westbahnstraße einzuschließen. Man musste dann Oberleitungen in der Autobusremise und in den umliegenden Straßen verlegen. So fanden dann am 8. Dezember 1982 die Obusse in der Westbahnstraße-Remise ein zu Hause.

Autobus wird Obus

Die Autobuslinie 21 wurde durch die Obuslinie 21 ersetzt. Im Frühjahr 1991 begann der Bau der Oberleitung im Verlauf der Autobuslinie. Der Betrieb auf der Obuslinie wurde am 23. September 1991 aufgenommen. Die Umstellung von Autobus- auf Obusbetrieb, auf der in kurzen Intervallen gefahren wurde und auch heute noch gefahren wird, entlastet die Umwelt enorm. Man vermindert den Ausstoß von Stickoxid um 21 t und den Kohlenmonoxidgehalt um 2 t und Kohlenwasserstoff um 4 t, um nur anzumerken, wie umweltfreundlich Obusse sein können.

Obus Typ GSGE 150 M 18

Die ESG schaffte sich zwischen 1983 und 1984, 20 neue Gelenkobusse vom Typ GSGE 150 M 18 von Gräf & Stift an, um die älteren Generationen von Obussen ganz aus dem Betrieb zu verbannen. Die alten Obusse wurden nach Sofia (Ungarn) verschifft und die neuen Oberleitungsbusse erhielten die Wagennummern 201 bis 220.

Ausbau der Autobuslinien

1984 wurden die Linie 17, die im Einstundenintervall verkehrte, von der Goethekreuzung nach Rufling in Betrieb genommen. Diese Linie hatte eine Länge von 8,1 km. Im gleichen Jahr wurde die bereits 8,2 km lange Autobuslinie 12/23 von der Goethekreuzung über das Keferfeld und das Schulzentrum Oed nach Kleinmünchen eröffnet.
Die Buslinie 16 (Spinnereistraße - Auwiesen) wurde durch die Verlängerung der Straßenbahnlinie 1, bis Auwiesen, überflüssig und stellte 1985 ihren Betrieb ein.
1986 nahm die 3,1 km lange Autobuslinie 27 ihren Betrieb auf und verkehrte von der Kollegiumgasse über den Taubenmarkt und die Kapuzinerstraße zum Froschberg.
Noch immer kein Ende an der Entwicklung des Autobusbetriebes. So entstand im Jahre 1986 noch eine 2,1 km lange Linie 16 von der Simonystraße (direkte Umsteigemöglichkeit zur SL 1) über die Wiener Straße zur Hartheimerstraße, mit der das Neubaugebiet in Ebelsberg erschlossen wurde.
1987 wurde die Linie 11 vom Falterweg bis nach Oiden verlängert und die Linie 17 verkehrte an Werktagen in das Industriegebiet, von der Goethekreuzung bis zur Nebingerstraße.
Eine weitere Linienverlängerung erfolgte dann wieder 1990 bei der Autobuslinie 27 vom Taubenmarkt zur Schiffswerft. Bei der Endstelle Froschberg wird diese Linie mit der 13 gekoppelt, die zur Chemie führt. Im selben Jahr wurde die Autobuslinie 10 von der Simonystraße in das Werksgelände der VÖEST-Alpine eröffnet. Durch die Errichtung der Linie 33 auf den Auberg, im Jahr 1991, wurde der Teilabschnitt nach Plesching verstärkt.

Die Schnellbuslinien 70 und 71, wurden von der Mozartkreuzung bis zum Hafen/Quelle verlängert.

Im Jahre 1994 erfolgte die Inbetriebnahme der Autobuslinie 13 von der Sporthalle Leonding zur Laskahofstraße/Neue Heimat.
1993 wurden weitere Schnellbuslinien errichtet. So errichtete man die Linie 72 die nur an Schultagen von Montag bis Donnerstag verkehrte und nur in der abendlichen Hauptverkehrszeit unterwegs war. Die Linienführung begann am Hessenplatz (auch heute noch) - Unionkreuzung - Autobahn - Neue Heimat - Stadtfriedhof (heute keine Linienführung über die Autobahn. Hessenplatz - Hauptbahnhof - Keferfeld - Neue Heimat - Stadtfriedhof).
Eine weitere Schnellbuslinie bereicherte Urfahr. Linie 77 verkehrte an Schultagen in der morgendlichen HVZ und wurde 1994 eröffnet. Linienführung vom Hauptbahnhof - Blumauerplatz - Universität (Linienführung auch noch heute gleich).
Auch Ebelsberg wurde mit einer Schnellbuslinie im Jahr 1994 an die Innenstadt angeschlossen. Die Linie 75 verkehrte in der morgendlichen und abendlichen HVZ von der Hartheimerstraße - Simonystraße - Hauptbahnhof.

Niederflur Gelenkautobusse

1993 beschaffte sich die ESG neun Niederflur Gelenktriebwagen von ÖAF-Gräf & Stift. Diese sind auch noch heute in Linz unterwegs und sind in top Zustand. Der Bus weist bei den vorderen zwei Türen einen stufenlosen Einstieg auf. Weiters kann der Bus bis auf 7 cm abgesenkt werden und hat digitale Linien-, Fahrziel- und Haltestellenanzeigen. Die ESG beschaffte sich von 1994 bis 1997, 41 solcher Gelenksbusse. Ebensfalls wurden 23 Niederflur-Solobusse von 1996 bis 1997 von Steyr beschafft.

Im Jahr 2001, war es nötig die älteren Obusse, von 1983/84 aus dem Dienst zu stellen. Deshalb kaufte die Linz AG (Namensänderung mit Mai 2001, Zusammenschluß von ESG und SBL) 19 niederflurige Gelenkobusse vom Typ Volvo 7000. Bei allen vier Türen kann man stufenlos zusteigen. Vom selben Typ beschaffte man sich noch neun Gelenksautobusse, die aber beim anfahren sehr lange brauchen, bis sie eine Geschwindigkeit erreichen.

21 Cityrunner



Die nächste Neubeschaffung von Fahrzeugen, sind 21 Cityrunner. Diese haben ebenfalls einen ebenen Einstieg und sind 40 Meter lang. Die neuen Garnituren werden von 2002 bis 2005 geliefert. Der Hersteller ist Bombardier Trasportation.

Straßenbahnlinie 2

Am 17. August 1999 begann man mit den Bauarbeiten der neuen Straßenbahntrasse, der Linie 2 nach Ebelsberg (Hillerstraße). Auch diese Linie wurde größtenteils auf selbstständigen Gleiskörper gebaut. Die Linienlänge ist 16,2 km. Die Garnituren können auf der Neubaustrecke (3,66 km) 22 km/h erreichen, bei einem Haltestellenabstand von 370 Meter.
Anfang April wurde die Straßenbahnlinie, Universität - Simonystraße - zweigt dann von der SL 1 nach Ebelsberg ab - Hillerstraße, in Betrieb genommen. Dadurch wurde die Linie 16 und die Schnellbuslinie 75 überflüssig und aufgelöst.

Neue Obuslinien 45 und 46

Die Obuslinie 21 wurde durch die neuen Linie 46 ersetzt. Hier kam es dann zu Änderungen der Linienführung. So verkehrte die Linie 46 ab Anfang Juli 2002 vom Hafen - Garnisonstraße - Mozartkreuzung - Hauptbahnhof - Froschberg. Die Obuslinie 45 wurde von der Stieglbauernstraße - Garnisonstraße - weiter wie 46 bis Hauptbahnhof, etwas geändert geführt. Beide Linien verkehren in der HVZ im 15-Minuten-Takt. So halbierte sich der Takt zwischen Garnisonstraße und Hauptbahnhof. Abends fährt auch die Linie 45, als 45a bis zum Froschberg.

Schnellbuslinien Neu

Die Schnellbuslinien 70, 71, 72, 73, fuhren Anfang September 2002 in anderen Intervallen und geänderter Linienführung. Aufgrund der Großbaustelle auf der Autobahn, werden die Busse über Keferfeld geführt. Bei den Schnellbuslinien 70, 71, die in der Früh verkehren, wurden statt 15-Minuten der Takt auf 20 Minuten ausgedehnt. Nachmittags, wurde bei den Linien 72 und 73 das Intervall von 15 Minuten auf 30 Minuten erweitert. Durch die Ausdehnung des Fahrtaktes, sollten die Busse auf dieser Linie wieder mehr Pünktlichkeit aufweisen. Dies ist auch der Linz AG Linien sehr gut gelungen.

Straßenbahnverlängerung Linie 2 offiziell eröffnet

Direkter Anschluss für solarCity Pichling

Feierlich eröffnet wurde heute 02.09.2005 - drei Monate früher als geplant - die Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 bis in die solarCity.

Die 2,3 Kilometer lange Trasse läuft als Rasengleis und führt von der bisherigen Endhaltestelle Hillerstraße entlang der Traundorfer Straße über den Mona-Lisa-Tunnel bis zu den Gleisen der Westbahn. Hier wird die Linie 2 fahrplanmäßig und örtlich an den Bahnhof Ebelsberg angeschlossen. Der neu ausgebaute Umsteigeknoten geht voraussichtlich im Dezember 2006 in Betrieb und bildet dann einen barrierefreien Übergang zwischen Bahn und Straßenbahn.

Nach Unterfahrung der Westbahn verläuft die Trasse der Linie 2 entlang der Heliosallee an das westliche Ende der solarCity zur Haltestelle bei der Neufelderstraße und weiter direkt ins Zentrum. Die Endhaltestelle und Umkehrschleife befinden sich am östlichen Ende, vor dem Aumühlbach und außerhalb der Wohnverbauungen.

Der offizielle fahrplanmäßige Linienverkehr startet am Samstag, 3. September, ab Betriebsbeginn.

Die Baukosten für die Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 betragen rund 14,5 Millionen Euro und werden je zur Hälfte von der Stadt Linz und dem Land Oberösterreich getragen.

Presse Link: Linz

Neue Nacht Linien N1-N4 Verkehren von Freitag auf Samstag Früh und von Samstag auf Sonntag Früh und vor jemden Feiertag augenommen Weihnachten siehe www.linzag.at

Jetzt gibts leider nichts mehr zu schreiben, denn wir befinden uns genau in der Zeit, in der wir uns gerade befinden. Sollte es was Neues geben, dann erfährst du das auf dieser Seite.

 

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